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Erwachen in die Freiheit - bis zum letzten Atemzug

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Zum Begriff

Ein neugeborenes Baby weiß um Das, was Es ist - mehr instinktiv als bewusst. Und aus diesem angeborenen Instinkt heraus erwartet es ganz natürlich bedingungslose Liebe, Fürsorge, viel körperliche Zuwendung ebenso wie eine Bestätigung dafür, Dass Es ist, was Es ist.

Da aber die meisten Menschen traumatisiert sind und dadurch kein Vertrauen in ihre ganz natürlichen Mutter- und Vaterinstinkte mehr haben, bekommt das Kind diese natürliche, bedingungslose Zuwendung nicht bzw. nur mangelhaft.

Da es total hilflos und ausgeliefert ist und die Nichterfüllung seiner natürlichen Bedürfnisse einen enormen Trennungsschmerz erzeugt, entstehen Traumata und dadurch oft lebenslange psychische wie körperliche Beschwerden.

Aber vor allem entsteht ein künstliches, sehr angespanntes Ich, das verzweifelt versucht, die erwartete, nicht erhaltene Zuwendung, Anerkennung bzw. Bestätigung doch noch irgendwie von Außen zu bekommen bzw. den Schmerz aufzulösen.

Der Kampf gegen das Leben bzw. die Suche nach dem scheinbar verlorenen Glück hat begonnen. Es ist aber nur scheinbar verloren.

Denn: Erwachen ist das Erwachen aus dem Glauben, dieses traumatisierte kleine Ich zu sein, das meint, es müsse  überleben, etwas bekommen, vermeiden, erreichen, indem es sich verspannt, kleiner oder größer macht, tot stellt oder lieb und verführerisch tut etc. (Details im Rahmen der Inneren-Kind-Arbeit). Es ist eine erste Aufhebung des Glaubens an Trennung und damit das Sehen, dass alles, was geschieht, bedingungslose Liebe ist. 

Anders ausgedrückt: Das Ich, das durch die traumatischen Erfahrungen als eine Art Überlebensmechanismus entstand, wird als eine gedankliche, emotionale und instinktive Konstruktion durchschaut, die bisher für real gehalten wurde.

Das ist enorm befreiend! Man könnte sagen, das ist wie wenn du ein unglaublich enges Korsett ablegst, von dem du - irgendwie - schon immer wusstest, dass es nicht passt, ja, eigentlich gar nicht zu dir gehört.

Damit fällt eine unglaubliche Last von dir ab. Das ursprüngliche, ganz natürliche Wohlbefinden kehrt wieder zurück.

Irgendwann habe ich aufgrund der Art und Weise, wie das Erwachen bei mir geschehen ist, folgende Unterscheidungen getroffen, die natürlich synthetisch sind, mir aber halfen, es klarer in Sprache auszudrücken - auch wenn das letztendlich nicht befriedigend möglich ist:.......

(Auszug aus: "Wie geht Liebe?" von Gabriele Rudolph)

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Wesentlich beim Thema Erwachen ist, dass ein einmaliges Erwachen absolut nichts bedeutet. Erwachen ist - wenn man es in der Zeit ausdrückt - ein Prozess, bei dem immer tiefere Schichten der (traumatischen) Identifikation abgetragen werden. Dabei wird dieser Prozess bekanntermaßen immer körperlicher, d. h. erst werden die mentalen und emotionalen Schichten abgetragen, dann kommen die tieferen, im Körper gespeicherten Schichten.

Ich nenne das die Verkörperung, da dabei tatsächlich eine Art körperliche Transformation geschieht. Das ist oft nicht ohne. Es kann also hilfreich sein, sich dabei kompetente Unterstützung zu suchen bei Menschen, die diese Prozesse schon durchlebt haben.

Wenn dir Menschen etwas anderes, eine wunderschöne Geschichte übers Erwachen erzählen, schau sie dir genau an. Meistens ist da Jemand Besonderes, Jemand, der über den Dingen steht, übrig geblieben, d.h. sie sind beim ersten oder zweiten Sehen stehengeblieben und haben sich eine windstille Ecke gesucht. Das ist menschlich gesehen sehr verständlich, da die tieferen Prozesse eine große Hereinforderung darstellen können.  

Das Schöne dabei ist: Was übrig bleibt, ist ein Mensch, der bereit ist, wirklich menschlich, nicht nur göttlich, d. h. also nicht nur Nichts, sondern auch Alles zu sein, auch unglücklich, bedürftig, unwissend, hilflos, ausgeliefert, wütend, voller Hass ebenso wie glücklich, voller Freude, ganz und gar still, verspielt, kreativ etc.

Ein Mensch, der bereit ist, auch hilflos zu sein oder unwissend, lebt kein Helfersyndrom und hat auch nicht das Bedürfnis den allwissenden Lehrer, die scheinbar so gebende Mama oder großzügigen Papa zu mimen, v. a. nicht einem Erwachsenen gegenüber. Logisch, oder?

Er ist ehrlich, direkt, transparent (insofern das gefragt ist, da er sich damit nicht aufdrängen wird und mit großer Wahrscheinlichkeit auch keine Lust hat um nichts zu kämpfen), respektvoll, unabhängig und dennoch bereit, auch abhängig zu sein, wenn es denn ansteht.

Er kann gut zu sich, seinen Gefühlen und Bedürfnissen stehen, verfügt also über eine menschliche Reife und Tiefe, die man selten antrifft, ebenso wie über eine gesunde Psychohygiene, da er nie davon ausgeht, dass es nichts mehr anzusehen gibt. Das heißt er ist auch immer wieder offen zu lernen und zu verlernen, insoweit ihn das Thema interessiert bzw. angeht.

Und er verspürt gewöhnlich wenig Neigung unbewusst zu projizieren und zu ichen und dadurch um sich zu schlagen. Bewusst kann das schon mal Spaß machen - insofern es respektvoll und transparent geschieht.

(aus: Schläfst du noch oder lebst du schon? von Gabriele Rudolph)

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Aufwachen ist wie Sterben. Was ich am meisten fürchtete, ist mir immer wieder passiert: Dass Nichts mehr übrig blieb. Dass alles zusammenbrach. Dass nichts mehr ging. Null.

Das Schrecklichste, was wir uns vorstellen können, das ist mir - immer und immer wieder - passiert: der Tod.

Und wie sich mir dann zeigte, ist Tod Leben. Ich musste immer wieder sterben, um wirklich zu leben.

Denn erst dann leben wir wirklich bewusst, wenn wir dieses absolute Nichts erlebt haben - wenn wir es nicht mehr fürchten, bekämpfen oder loshaben wollen.

Und leistest du ihm dennoch Widerstand, dann sei einfach ehrlich damit. Das ist auch wie Sterben :)

(aus: "Endlich frei! - Traumata als Tor zur Freiheit" von mir, mehr dazu hier)

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Mehr zu dem Thema findest du auch in meinen E-Books

Das innere Kind und die Stille sowie im Rahmen der

Freien Traumatherapie nach Gabriele Rudolph

Fragen dazu beantworte ich dir gerne im Rahmen der angebotenen Veranstaltungen.

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