Fühlen, nicht denken! :)

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Wenn du ein Gefühl wirklich bis zu Ende fühlst, bleibt nichts übrig - nichts als Stille.

Viele bleiben beim Fühlen in der Geschichte hängen oder in der Ablehnung eines Gefühls, was wiederum eine Geschichte ist. Wenn du aber ein Gefühl einfach nur fühlst, es nicht verstärkst und nicht abschwächst, kann es sein, es breitet sich aus, es verwandelt sich in Wärme oder in einen Kloß und irgendwann löst es sich auf - ganz von selbst.

Manche Gefühle lösen möglicherweise große Widerstände in dir aus, z. B. Angst, Eifersucht, Neid, Hass oder Wut. Aber jedes Gefühl ist der Geliebte in Form unterschiedlicher Energie. Wenn du es einfach fühlst, nichts dabei mit ihm machst, löst es sich früher oder später auf.

Wut kann im Körper ein Zittern auslösen. Wildtiere, die noch nichts davon wissen, dass Wut nicht sein soll, zittern ihre Wut einfach ab und machen weiter als sei nichts passiert. Das ist natürlich, wenn keine Geschichte hinzukommt.

Viele Menschen scheinen Angst vor der Unaushaltbarkeit eines Gefühls zu haben. Aber das sind übernommene Geschichten, wobei es hilfreich und klärend sein kann, genau das zu erkennen.

Wenn entdeckt wird, dass es kein schlechtes oder gutes Gefühl gibt, sondern dass alles DAS ist, auch jedes Gefühl, und dass Gefühle ein ganz besonders zugängliches Tor sind zu Dem, was du wirklich bist, entdeckst du, was hinter allem steht.

ES lädt dich gewissermaßen immer und immer wieder ein, dich ihm anzuvertrauen - mittels der unglaublichsten Gefühle, um zu entdecken, dass es nichts anderes gibt als bedingungslose Liebe, Stille, unendlich weiter Raum.

Manchmal braucht es viel Mut, sich einem Gefühl zu stellen, vor allem, wenn es sich um Schmerz, Existenz- oder Todesangst handelt. Aber wenn du auch diese Gefühle mutig und entschlossen fühlst, und dich nicht von den Geschichten deines Köpfchens dazu verwirren lässt, ja, den Gedanken dazu keinerlei Aufmerksamkeit schenkst, lösen sie sich - früher oder später - einfach auf.

Aufmerksamkeit und echte, bedingungslose Zuwendung sind einfach unwiderstehlich für ein Gefühl. Darauf hat es vielleicht schon ein ganzes Leben gewartet!

Du magst dabei auch in ein großes, schwarzes Loch fallen oder höchst unfreundliche oder verlockende Gedanken mögen erscheinen. Aber auch davon lass dich nicht beirren. Was übrig bleibt, ist nichts als Stille, tiefer Frieden und Schönheit, Das, was du wirklich bist.

Willkommen zu Hause!

P. S.: Es gibt allerdings Ausnahmen, z. B. wenn ein Retrauma aktiv ist oder große Angst vor dem Kontakt mit dem Körper oder den Gefühlen herrscht. In diesem Fall ist es essentiell, erst einmal alles zu unterlassen, was dich ängstigt und alles zu tun, was dir einfach nur gut tut, dich aufbaut und dir das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit gibt. Auch Zuwendung von Außen, achtsame Berührung und viel Bewegung in der Natur kann da hilfreich sein.

(aus: "Wie geht Liebe denn nun wirklich?" von Gabriele Rudolph)

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